Communication — Lea Kusano

Communications & Institutional Partnerships

Transformation und Positionierung

2025 war für das Swiss Cancer Institute (SCI) ein Jahr struktureller Neuausrichtung. Mit neuem CEO, geschärfter Strategie, neuem Namen und erneuertem visuellen Auftritt wurde die Grundlage geschaffen, die klinische Krebsforschung in der Schweiz institutionell klarer zu positionieren und strategisch weiterzuentwickeln.

Der Launch der neuen Marke und der neuen Website markierte den sichtbaren Auftakt eines umfassenden Transformationsprozesses. Ziel war es, die Rolle des SCI als nationale Organisation für klinische Krebsforschung klar zu definieren und konsistent zu vermitteln – gegenüber Politik, Partnerinstitutionen, Förderern und Öffentlichkeit.

Die Neupositionierung war dabei nicht primär ein Rebranding, sondern Ausdruck einer strategischen Weiterentwicklung: Kommunikation wurde als integraler Bestandteil institutioneller Führung verstanden.

Kommunikation als strategische Funktion

Vor diesem Hintergrund wurde 2025 die neue Abteilung Communications & Institutional Partnerships aufgebaut. Seit September 2025 wird sie von Lea Kusano geleitet, die zugleich in die Geschäftsleitung berufen wurde.

Mit der Verankerung auf der Ebene der Geschäftsleitung wurde Kommunikation strukturell als strategische Funktion etabliert. Ziel ist es, Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit und politische Anschlussfähigkeit systematisch zu stärken sowie tragfähige Partnerschaften langfristig zu sichern.

Sichtbarkeit im öffentlichen Diskurs

Die Neuausrichtung zeigte im Berichtsjahr erste Wirkung. Die mediale Präsenz des SCI nahm zu. Berichterstattungen thematisierten sowohl institutionelle Entwicklungen als auch konkrete Studien, Forschungsergebnisse und die Arbeit klinischer Forschender in den Schweizer Onkologiezentren.

Diese erhöhte Sichtbarkeit trägt dazu bei, die Bedeutung unabhängiger klinischer Krebsforschung im öffentlichen Diskurs zu verankern und die Rolle des SCI als nationale Forschungsorganisation weiter zu festigen.

Politische und institutionelle Vernetzung

2025 wurde zudem ein erster politischer Vorstoss initiiert, der die Rahmenbedingungen für klinische Krebsforschung langfristig verbessern soll. Parallel dazu wurden Beziehungen zu zentralen Stakeholdern in Verwaltung, Wissenschaft und Gesundheitswesen systematisch ausgebaut.

Kommunikation dient dabei nicht allein der Information, sondern der strategischen Vernetzung und der institutionellen Interessenvertretung.

Partnerschaften und nachhaltige Finanzierung

Zur langfristigen Sicherung der Forschungsaktivitäten wurden 2025 neue Fundraising- und Partnerschaftsformate ins Leben gerufen. Mit dem SCI-Förderprogramm sowie der SCI Cornèrcard-Kreditkarte wurden zwei skalierbare Instrumente im Bereich Public Fundraising (Privatspendenbereich) eingeführt.

Das SCI-Förderprogramm verbindet finanzielle Unterstützung mit einem strukturierten Mehrwert für die Fördernden. Sie erhalten vertieften Einblick in aktuelle Studienprojekte, werden zu ausgewählten Veranstaltungen eingeladen und erhalten regelmässige Hintergrundinformationen zur klinischen Krebsforschung. Damit entsteht eine transparente und dialogorientierte Form der Beteiligung.

Im November 2025 verstärkte Marianne Ernstberger das Team im Bereich Philanthropy & Partnerships (Philanthropie & Partnerschaften). Mit ihrer ausgewiesenen Expertise unterstützt sie den strukturierten Aufbau strategischer Förderpartnerschaften.

Ausblick

Die institutionelle Transformation des Jahres 2025 bildet die Grundlage für die kommenden Entwicklungsschritte. Kommunikation und Partnerschaften sind dabei keine Begleitmassnahmen, sondern zentrale Steuerungsinstrumente, um klinische Krebsforschung nachhaltig zu positionieren und zu sichern.

Communication: Lea Kusano, Chief Communication & Institutional Partnerships Officer